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Touristische Erkenntnisse – Moskau 2008

1. Putin ist weg. Ja, HAHA! Ich meine die Putin-Gemaelde, die man frueher in den Strassenunterfuehrungen kaufen konnte. Ersatzlos gestrichen. Medwedew will keiner malen. Stattdessen: Landschaften, Blumen, kleine Hunde und nackte Frauen. Schade, einen Putin, der sich lasziv auf einem Diwan raekelt haette ich gerne gehabt. Chance verpasst.

2. Man darf hier noch ueberall rauchen.

2. a) Parliament sind super!

3. Alle sind nett, na huch. Wenn man acht russische Woerter aneinanderreihen kann, hat man gewonnen. Ich dekliniere und konjugiere mich komplett ins Nirvana, trotzdem sind alle herzallerliebst. Ganz wichtig ist auch der Satz: Panemaju pa russki otschen plocha. (Ich verstehe sehr schlecht Russisch). Den charmant vorgetragen und auch die muerrischste Metro-Matrone muss laecheln.

4. Moskau im Fruehling ist Musik. Keine 100 Meter kann man in der Innenstadt zuruecklegen ohne auf Musikanten zu stossen. Meist spielen sie russischen Gitarren-Pop, aber es gibt auch Geiger und Punk-Gruppen.

5. Die Sonne scheint, es ist warm! (Das muss an dieser Stelle erwaehnt werden, der abfaelligen Bemerkungen einiger meiner Kollegen wegen.) WARM! WARM! WARM!

6. An Kiosken kann man einzelne Plastikbecher kaufen. Wodka trinkt man nicht aus der Flasche.

7. Dem Charme Moskaus immer noch erlegen.

8. Wenn man in einem Hostel schlaeft, landet man am Ende doch wieder mit einer Gruppe Hollaender in einem Irish Pub. Dummer Anfaengerfehler. Das muss besser werden.

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