Artikel-Schlagworte: „Satire“

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Meine popliterarische Reise

ist seit dem 26.Juli als Buch erhältlich.

Und das sagen die anderen darüber:

“…frech und stets überraschend…Diane Hielscher rückt die zwei Länder ein Stückchen näher zusammen. Sie wirft Stereotype über Bord und hilft, Russland zu verstehen und es so zu nehmen, wie es ist.”  Moskauer Deutsche Zeitung

“…wortwitzig und bildstark” Fritz vom rbb

“…ein farbenreiches Buch.” Leipziger Internetzeitung

“Schlau geschrieben und voll menschelnder Anekdoten.”  ZeitPunkt Kulturmagazin  warum_russland___4c2890b365933

Schwitzen im Proberaum einer Moskauer Rockband. Ehemalige Sowjetrepubliken, die Karbadino-Balkarien heißen. Ein Stripclub an der Wolga. Technoclubs, in denen nichts zufällig geschieht. Und das Krankenzimmer eines Moskauer Hospitals. Diane Hielscher diskutiert auf Kinderspielplätzen über die Postmoderne, tanzt mit Jugendlichen am schwarzen Meer, trinkt in dunklen Bars und fremden Wohnzimmern. Nebenbei erlernt sie die Feinheiten der russischen Vulgärsprache – während im Kaukasus gerade ein Krieg ausbricht. Die Reisende trifft Künstler, betrunkene Juristen, glücklose Schriftsteller und arme Studenten.  Was war nochmal das Ziel dieser Reise? Die Zukunft Russlands – sie ist all das.

Bestellen kann man das Werk hier oder bei amazon. Vielen Dank an: das Pressenetzwerk für Jugendthemen, MitOst, 100,6 MotorFM, das Kulturportal Russland, 007 und natürlich die Edition PaperONE.

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Echter Russischer Film

In der modernen Musik aus Russland ist die russische Seele verloren gegangen. Die ach so unendlich und unbeschreiblich große russische Duscha, die nicht zu vergleichen ist, mit der englischen Soul oder der deutschen vogelschSeele. Dass sie weg ist, sagen auch die Musiker selbst, mit denen ich gesprochen habe.  Egal, ob Rock, Metall, Jazz oder Hip Hop, es ist alles Westen. In der Musik ist das passiert, was russische Patrioten schon immer befürchtet haben, der Westen hat das größte Land der Welt überrollt. Weiter »

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Argumentieren mit Friends

Das Karussell quietscht sehr laut und bewegt sich sehr langsam, fast gar nicht. Wir wollen uns ein bisschen bewegen. Bis eben waren wir langsam spazieren oder haben auf einer Bank rum gesessen, Piroschki (gefüllter Blätterteig) und Schokolade gegessen. Wir, das sind Artur, sein Freund Pawel und ich. Der Regen hat aufgehört, die Klettergerüste, Rutschen und Schaukeln sind nass. Trotzdem spielen überall Kinder, es war nur ein kurzer Sommerregen.

pawel und artur

Nachdem das Karussell nun also nicht seinen Zweck erfüllt, gehen wir weiter und finden Sportgeräte, besser gesagt, Stangen. Reck-Stangen und Parallel-Balken-Stangen. Hinter uns ragen quadratische, Angst einflößend alte und verkommene Plattenbauten auf. Neben uns fahren Jugendliche mit ihren Rädern eine Half-Pipe hoch und runter und machen gruselige Experimente.

Pawel sagt: „Postmoderne ist, wenn einer sagt: zwei plus zwei sind vier und ein anderer sagt: vielleicht sind zwei plus zwei aber auch drei Komma fünf und der erste sagt: ja, stimmt, kann sein.” Auf die Postmoderne steige ich ein. Nachdem ich bei seinem ersten Anlauf zu müde war und nur genickt habe, als er mich gefragt hat, ob ich glaube, ob alle Menschen gleich sind, bin ich jetzt, auf dem Spielplatz, wieder hellwach. Wir diskutieren über die Pluralität der Meinungen, die Individualisierung, die Artur gar nicht gefällt. Pascha mag Homosexuelle nicht, er sagt, es wurde immer als abnormal angesehen, homosexuell zu sein, schon immer, deswegen ist es die Wahrheit, weil das irgendwoher kommt. Pawel ist 22. Weiter »

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Cause me so cool

Peter Nalitch hat auch mich bekommen, ich bin Fan! Der Gute ist wahnsinnig berühmt in Russland, weil er ein wunderbares Video bei youtube reingestellt hat und das will ich Euch nicht vorenthalten.

Eigentlich hat er Architektur studiert, ihm war aber im dunklen Büro so langweilig beim Plänezeichnen, deswegen hat er Musik gemacht Das wäre aber natürlich niemandem weiter aufgefallen, wenn er nicht mit seinen Freunden auf seiner Datscha auch Langeweile gehabt hätte. Die haben einfach Nonsens gesungen und bumms, jetzt gibt er große Konzerte. Das Auto aus dem Video fährt übrigens tatsächlich nicht mehr. Man achte auf seine Mimik! Den muss man einfach lieben!

I have never been clever because need it never!

YouTube Preview Image
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Hallo Bär!

Spielt der Neue schon bei den Simpsons mit?

preved-medved-karikatur.jpg

Nein, so schnell gehts bei Matt Groening dann doch nicht. Dieses Bild kursiert lediglich unter Russischen Bloggern. Präsident Medwedew ruft: “Preved Medved!” Das heißt eigentlich nur “Hallo Bär”, trotzdem hat dieser Spruch seit der Präsidentschaftswahl am 2. März schon Kultstatus. Und auch wenn ein Bär im Park ein Paar beim Korpulieren erwischt, ist das dieser Tage hochpolitisch.

Warum steht hier.


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