Artikel-Schlagworte: „Moskau“

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Moskau - wie es sich anfühlt

Katharina die Große wollte ja immer Amüsemang.

Unter anderem hat sie sich dafür in Moskau einen Garten bauen lassen. In dem sollte es nie langweilig sein und damit das auch der letzte Blödmann versteht, hat sie ihn „Nicht langweiliger Garten“ genannt. Ne Skutschni S(ß)ad.

Das heißt, wie wir ja wissen, nicht, dass Schlampen keinen Zutritt haben oder dass dort kein Gebäck verzehrt werden darf. Man möge sich dort bitte lediglich amüsieren, möglichst gut. Das tat ich, mit zwei Freunden. Von denen weiß ich dass es mal einen Christian aus München gab. Der kannte nicht den Unterschied zwischen den beiden russischen „S“. Das zweite wird gesprochen, wie ein „ß“. Und Christian hat immer „nicht langweiliger Po“ gesagt, statt Garten.

Wir saßen da nun also auf unseren Sads, im ßad, tranken Bier und sie erzählten mir, dass sie nicht zur Wahl gegangen sind, um Medwedew zu wählen. Sie hatten nämlich verschlafen, den ganzen Tag, weil sie die Nacht durchgefeiert hatten. Aber wählen in Russland macht sowieso keinen Spaß und außerdem wird Hedonismus hier überhaupt noch klein geschrieben, sagen sie. Ich weiß noch gar nicht, wie Hedonismus hier geschrieben wird. Die Sonne geht unter, an der Moskwa gehen die Lichter der Bars an, die Brücke leuchtet grün. Weiter »

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