Fünf junge Männer, Converse, Sonnenbrillen, Attitude! Sie kommen nicht aus England oder Norwegen, aus Frankreich oder den USA. Maxim, Nicolay, Alexandr und Leo kommen aus Russland und machen schöne Indie/Grunge/Garage House- Musik. Sie verraten zwar nicht so viel von sich auf ihrer Myspace-Seite, aber hören reicht ja – ach ja, und kucken, schöne Fotos haben sie auch.
старaя вoлна heißt übrigens die alte Welle.
Und zu hören gibt’s die hier.
Kategorien: Die Zukunft Russlands, Gesehen und gemacht, Popkultur |
Datum: 31. März 2008
Macht Frauen trinken mehr Spaß, wenns bunt, elegant und süß ist? Ich weiß nicht.
Aber Marketing-Experten in Russland geben alles. Da gibt’s Wodka jetzt auch mit Limetten- Vanille- und Mandelgeschmack. Und nicht nur das, die Flaschen von “Дамская”, also “Damskaja”, sehen auch noch aus, wie überdimensionale Parfümflakons.
„Ab heute getrennte Wodka-Flaschen, Schatz! Ich lebe mein eigenes Leben.“
Aber was, wenn Männer und Frauen zusammen trinken wollen? Flaschenchaos auf dem Tisch? Oder interkultureller und -geschlechtlicher Austausch?
Gefunden hab ich das hier und da gibts noch mehr Schönes. Vielen Dank!
Kategorien: Gesehen und gemacht, Popkultur |
Datum: 28. März 2008
Wenn Deutsche Geburtstag feiern, wird immer jemand hochgelebt, irgendwer freut sich, dass irgendwer anders geboren wurde oder der Birthday ist einfach nur total happy.
In Russland ist das anders. Dort habe ich das melancholischste und traurigste Geburtstagslied meines Lebens gehört. Ständig mussten es mir meine Russischen Freunde vorsingen, am Ende hat es mir meine Gastmutter auf CD geschenkt, weil ich nicht aufhören konnte, darüber zu sprechen.
Das Krokodil Gena sitzt an seinem Geburtstag auf der Straße, direkt auf dem Asphalt, es ist allein spielt Akkordeon und zu allem Überfluss regnet es auch noch. Gena ist eine Kinderbuch-Figur, erfunden zu Sowjetzeiten von Eduard Nikolajewitsch Uspenski. Der eigentliche Star der Geschichten ist Tscheburaschka, ein kleines Wesen mit riesigen Ohren und Augen. Schrecklich niedlich. Gena ist sein kongenialer Partner und Sänger des wohl berühmtesten russischen Geburtstagsliedes. Weiter »
Kategorien: Gesehen und gemacht |
Datum: 25. März 2008
Geahnt hatte ich es und was soll ich sagen: selten so geschwitzt!
Ich stand im Moshpit, weil sich viele am Anfang noch nicht getraut hatten. Es fing mit „Tatarstan“ an. Die Menge hat sehr schnell getobt. Musikjournalisten benutzen gerne das Wort „spielfreudig“, jetzt hab ich endlich mal WIRKLICH gefühlt, was das bedeutet. Mein Gott, haben die fünf Spaß auf der Bühne! Spielen ist kein Job für Skazka, sie leben dafür. Und die Fans leben auf. Wir haben getanzt, bis wir nicht mehr konnten, mitgesungen auch wenn wir des Russischen nicht besonders gut mächtig sind. Manchmal dachte ich kurz: ich kann nicht mehr! Meine Hose klebt an mir, meine Lunge brennt, ich hab zu viel an. Egal: weitertanzen, weiterschwitzen, weiter springen, weiter singen. Gerade ganz vorne ging sowieso nichts Anderes. Und die Fans um mich herum waren so ekstatisch, so sympathisch. Ein gelungenes Konzert, eine sehr süße Band, tolle Fans, perfekte Atmosphäre. Geil! Geil! Geil!
Kategorien: Popkultur, Russland in Berlin |
Datum: 23. März 2008
Russen, und Menschen, die Russisch sprechen, wissen: ein Skazka ist ein Märchen. Und Menschen, die in vielen dunklen Clubs in Berlin unterwegs sind, wissen außerdem, dass man zu Märchen wunderbar tanzen kann.
Die Band Skazka macht Ska, Jazz, Pop-Punk und vor allem: sehr viel Spaß. Am Samstag wieder im Lido (Curvystr. 7, U 1 Schlesisches Tor), bei den EASTERN BEATS. Da wird in den Ostersonntag getanzt. Und wer nicht schwitzt, hat keinen Spaß gehabt, selber schuld.
Ich hab die Fünf vorher bei einer Probe in Pankow besucht und war komplett verzaubert.
Was es mit der Hydrodynamik auf sich hat, hört Ihr in meinem Audiobeitrag.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Wer jetzt mehr von Skazka will, muss hierher.
Und wer keine Zeit hat am Samstag, kommt zurück zu mir, ich werd natürlich hingehen, schwitzen und berichten.
Kategorien: Popkultur, Russland in Berlin |
Datum: 18. März 2008
Für eine NGO arbeiten ist in Russland noch einigermaßen ungewöhnlich. Umweltschutz auch. Wer sich für eine NGO um Umweltschutz kümmert, muss mit hochgezogenen Augenbrauen rechnen. Sasha, Olja und Anja ist das egal. Sie sind jung, idealistisch und wollen nicht, dass Plannierrraupen die Gegend um “ihren” Baikalsee, die Wälder und Flüsse zerstören, damit Touristen gemütlich Touristen sein können. Deswegen sind sie Mitglieder beim Great Baikaltrail und bauen Wanderwege, Holzbrücken und Steinstufen. Mit ihren Händen, Vorschlaghämmern und Sägen. Ohne Planierraupen, ohne Umweltverschmutzung. Ach ja und zu all dem haben sie dabei auch noch irre Spaß. Weiter »
Kategorien: Die Zukunft Russlands |
Datum: 17. März 2008
Spielt der Neue schon bei den Simpsons mit?

Nein, so schnell gehts bei Matt Groening dann doch nicht. Dieses Bild kursiert lediglich unter Russischen Bloggern. Präsident Medwedew ruft: “Preved Medved!” Das heißt eigentlich nur “Hallo Bär”, trotzdem hat dieser Spruch seit der Präsidentschaftswahl am 2. März schon Kultstatus. Und auch wenn ein Bär im Park ein Paar beim Korpulieren erwischt, ist das dieser Tage hochpolitisch.
Warum steht hier.
Kategorien: Gesehen und gemacht |
Datum: 14. März 2008