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Maybe I’m crazy

fluss.jpgFür eine NGO arbeiten ist in Russland noch einigermaßen ungewöhnlich. Umweltschutz auch. Wer sich für eine NGO um Umweltschutz kümmert, muss mit hochgezogenen Augenbrauen rechnen. Sasha, Olja und Anja ist das egal. Sie sind jung, idealistisch und wollen nicht, dass Plannierrraupen die Gegend um “ihren” Baikalsee, die Wälder und Flüsse zerstören, damit Touristen gemütlich Touristen sein können. Deswegen sind sie Mitglieder beim Great Baikaltrail und bauen Wanderwege, Holzbrücken und Steinstufen. Mit ihren Händen, Vorschlaghämmern und Sägen. Ohne Planierraupen, ohne Umweltverschmutzung. Ach ja und zu all dem haben sie dabei auch noch irre Spaß.

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Ich war im August 2006 dabei, habe viele neue Freunde gefunden, gelernt, dass Nerpa das russische Wort für Robbe ist und wie man Birken häutet (das hat übrigens am wenigsten Spaß gemacht!) - wie es war und was wir sonst noch so gemacht haben, steht hier.

(Dieses Foto entstand übrigens nach einer Schlammschlacht - kann man ja auch mal machen.)

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