Kasan!
Es folgt ein purer touristischer Tipp. Denn die Hauptstadt Tatarstans lohnt sich auch, wenn man als Tourist in einem Hotel wohnt und ein kontinentales Fruehstueck einnimmt, bevor man sie erkundet. Laut Wikipedia ist Kasan eine Perle der Architektur und laut Diane …auch. Die Herbstsonne scheint, die Wolga-Luft ist frisch, die Baeume verlieren ihre Blaetter und ich fuehle mich wie im Urlaub…noch einen Kaffee bitte!
Kasan hat einen Kreml und eine ausgewachsene Konkurrenz zu Moskau. Hier soll alles genauso schoen sein wie in der Russischen Hauptstadt, hat man sich vorgenommen. Eine Metro gibt es deswegen auch, die hat allerdings erst fuenf
Stationen, noch weniger als die in Samara also. Aber die Schoenheit liegt hier sowieso ueber der Erde.
Hinter den Kreml-Mauern kann man wunderbar in Gaerten spatzieren, die Moschee besuchen, die orthodoxe Kirche bewundern. In der Altstadt begegnem einem wunderschoene Altbauten und gemuetliche Cafes. Ausserdem steht auf dem Campus-Gelaende der sympatischste Lenin ganz Russlands, wie schon Thomas Roth festgestellt hat. Wladimir Iljitsch Uljanow hat hier drei Monate lang studiert und wurde deswegen als junger Student in Stein verewigt.
Kasan hat rund 1.116.000 Einwohner und ist das Zentrum des russischen Islam. In das Islam-Museum in der Moschee muss man trotzdem nicht gehen, finde ich. In welchen Laendern der Islam die vorherrschende Religion ist, weiss man auch so. Die Moschee selbst ist allerdings wunderschoen. Mehr Fotos von mir aus Kasan findet Ihr hier.
»

