Eine Pressereise…
ist zunaechst einmal anstrengend.
Viele Menschen muessen zu bestimmten Uhrzeiten an bestimmten Orten sein. Nur leider essen Menschen manchmal laenger zu Mittag, als im Programm vorgesehen oder sie wollen ploetzlich Wasser trinken, das es noch zu kaufen gilt. Zusaetzlich kommt noch das klassische Kommunikations- und Mentalitaetsproblem hinzu. Nicht, dass die Probleme unueberbrueckbar waeren, aber in sauerstoffarmen Konferenzzimmern kommen sie einem groesser vor, als sie tatsaechlich sind.
Russische Organisatoren fallen durch Planlosigkeit auf, deutsche Teilnehmer durch Noergelei. Es werden lange Reden gehalten, aneinander vorbei geredet und mehr Disziplin gefordert. Also alles, wie es das Lehrbuch erklaert und die Vergangenheit lehrt.
Aber die Geschichte des ersten Tages hat ein Happy End. Es erzaehlt von erfolreichen Interviews mit Pfadfindern, Russlanddeutschen Jugendlichen, einer Punk-Band und einem Rap-Duo. Es involviert eine Diskussion am freien Publizistischen Institut an der Lomonossow Universitaet ueber die journalistische Ausbildung in Russland und einen sehr netten Abend in einem Kaukasischen Restaurant.
Ohne Konflikt keine Geschichte.
All diese Themen und noch viele mehr werden in den naechsten Tagen noch ausfuehrlich behandelt. Hier und im Blog der ganzen PNJ-Gruppe. Nur so viel schon mal: Ich habe den ersten jungen Russen getroffen, der sagt: “Natuerlich gehe ich waehlen!”
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