DIE berühmt-berüchtigste Graffiti-Crew Russlands stellt in Berlin aus: 310 Squad.
Was 310 Squad aus dem Gros internationaler Street-Aktivisten heraushebt, ist die Gabe traditionelles Graffiti mit modernen Stilrichtungen klassischer Kunst wie Realismus, Minimalismus und Pop Art zu mischen.
Mehr zu 310 Squad gibts noch bis zum 8. Februar in der ATM Gallery in Mitte zu sehen – und hier. Ein wundervoller Vorwand, um an dieser Stelle meine erste Bilder-Galerie zu veröffentlichen. Hier (gute und schlechte) Streetart, die mir in Russland über den Weg gelaufen ist. (Ein Klick aufs erste Bild startet die Galerie, aber das kennt man ja.)
Kategorien: Popkultur, Russland in Berlin |
Datum: 30. Januar 2009
Gott sei dank ist es mir in die Hände gefallen: ein neues Magazin über Russland. Ein Magazin, wie ich es nicht hätte besser machen können (höhö). Es ist stylish, zeigt wunderbare Fotos, hat Humor und vor allem keine Klischees, wie die Herausgeber selbst stolz schreiben:
„Russia! Macht überraschend wenig Gebrauch von populären sowjetischen Klischees, die man tausendfach lesen und hören kann. Ich denke es ist die erste je über Russland erschienene Publikation, in der Ballett, Leo Tolstoi oder Maria Schapowa unerwähnt bleiben…” Weiter »
Kategorien: Gesehen und gemacht, Popkultur, Russland in Berlin |
Datum: 11. Januar 2009

Kehren wir zurück zur Musik, is ja kein Putin-Blog hier, das wollen wir gar nicht erst einreißen lassen.
Bei der Band Cosmonautix handelt es sich um berlinerische Russen, russische Berliner. Und die kommen auch nicht ohne Zaren, Kosaken, Kasatschok und Balalaika aus. Aber ist man in der Ferne nicht immer am meisten Bürger seines Landes… Die vier jungen Herren lassen ihre russische Seele in Berlin in Form von Punk, Ska, Klezmer, Reggae und Rock klingen. Weiter »
Kategorien: Gesehen und gemacht, Popkultur, Russland in Berlin |
Datum: 28. Mai 2008
Geahnt hatte ich es und was soll ich sagen: selten so geschwitzt!
Ich stand im Moshpit, weil sich viele am Anfang noch nicht getraut hatten. Es fing mit „Tatarstan“ an. Die Menge hat sehr schnell getobt. Musikjournalisten benutzen gerne das Wort „spielfreudig“, jetzt hab ich endlich mal WIRKLICH gefühlt, was das bedeutet. Mein Gott, haben die fünf Spaß auf der Bühne! Spielen ist kein Job für Skazka, sie leben dafür. Und die Fans leben auf. Wir haben getanzt, bis wir nicht mehr konnten, mitgesungen auch wenn wir des Russischen nicht besonders gut mächtig sind. Manchmal dachte ich kurz: ich kann nicht mehr! Meine Hose klebt an mir, meine Lunge brennt, ich hab zu viel an. Egal: weitertanzen, weiterschwitzen, weiter springen, weiter singen. Gerade ganz vorne ging sowieso nichts Anderes. Und die Fans um mich herum waren so ekstatisch, so sympathisch. Ein gelungenes Konzert, eine sehr süße Band, tolle Fans, perfekte Atmosphäre. Geil! Geil! Geil!
Kategorien: Popkultur, Russland in Berlin |
Datum: 23. März 2008
Russen, und Menschen, die Russisch sprechen, wissen: ein Skazka ist ein Märchen. Und Menschen, die in vielen dunklen Clubs in Berlin unterwegs sind, wissen außerdem, dass man zu Märchen wunderbar tanzen kann.
Die Band Skazka macht Ska, Jazz, Pop-Punk und vor allem: sehr viel Spaß. Am Samstag wieder im Lido (Curvystr. 7, U 1 Schlesisches Tor), bei den EASTERN BEATS. Da wird in den Ostersonntag getanzt. Und wer nicht schwitzt, hat keinen Spaß gehabt, selber schuld.
Ich hab die Fünf vorher bei einer Probe in Pankow besucht und war komplett verzaubert.
Was es mit der Hydrodynamik auf sich hat, hört Ihr in meinem Audiobeitrag.
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Wer jetzt mehr von Skazka will, muss hierher.
Und wer keine Zeit hat am Samstag, kommt zurück zu mir, ich werd natürlich hingehen, schwitzen und berichten.
Kategorien: Popkultur, Russland in Berlin |
Datum: 18. März 2008