Archiv für die Kategorie „Gesehen und gemacht“

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Abschied

Bevor man etwas Neues beginnt, muss man erst das Alte beenden. Nach 2,5 Jahren am 100,6 MotorFM Mikrofon, habe ich mich am Montag verabschiedet. Das war auch traurig. Aber jetzt kommt Russland, sechs Monate Abenteuer.

Mein Abschied, nach vier Stunden Doppelmoderation mit meiner Nachfolgerin Frederike Ruhl:

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+++++++noch 4 Tage, bis ich wieder in Russland bin++++++

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Rossija – Champion!

Da kucken wir aber alle komisch: die Russen im EM-Halbfinale? Auf den Straßen Moskaus wird jetzt wie bei uns gehupt und gejubelt, nein lauter. Ich wollte aber auch wissen, was die jungen Leute so machen, die ich kenne. Beim Spiel, vor dem Spiel, nach dem Spiel. Hupen sie? Interessiert es sie überhaupt? Nationalstolz de luxe?

Da ich aber noch in Berlin bin und sie nicht fragen kann, hab ich eine kleine Email-Umfrage gestartet. Hier die ersten Ergebnisse: Weiter »

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Grad kennen gelernt und schon weg

Na toll, ausgerechnet das Internet-Zentralorgan Spiegel online musste mich aufklären: Eine Zeitschrift aus Russland, die mir bestimmt viel Spaß gemacht hätte (auch, weil sie auf Englisch ist, mein Russisch reicht noch (!) grad mal für die Kinder-Seite in den Zeitungen) wird jetzt eingestellt. Das satirische Politmagazin EXILE nämlich. Der Zensur erlegen, offenbar. Zensur kennt viele Wege.

Ein bisschen was hab ich auf deren Homepage schon gelesen, ich mag den Stil, schön ironisch. Mal sehen, wie es damit weiter geht.

+++++noch 14 Tage, bis ich wieder in Russland bin+++++++

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Das hab ich so gesagt?

Bei meinem Besuch in Uljanowsk habe ich natürlich auch meine alte Wirkungsstätte besucht: die Redaktion der Rundschau, in der ich vor sechs Jahren (oder sinds schon sieben?) ein Praktikum gemacht habe. Das markiert ja den Beginn meiner Russland-Liebe. Ich bekam nicht nur Tee und Schokolade und konnte sehen, dass sich fast nichts verändert hat, ich wurde auch interviewed. Lustig. Hier nun das Resultat und der Zweifel: so hab ich das alles gesagt? Nein, natürlich nicht genau so, aber ich werd einen Teufel tun, Interviews absegnen zu wollen, divenhafter Dreck. Viele Grüße an die Kollegen.

Wenn man aufs Bild klickt, muss man es vergrößern…und so sah ich vor sechs (verdammt, das sind, glaub ich, echt sieben) Jahren aus.

Und in Spanien ist doch wirklich ein schönes Wetter, oder?

++++++ noch 32 Tage, bis ich wieder in Russland bin+++++

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Ohne Worte

Master and servant

Ich will an dieser Stelle eigentlich gar keine Worte verlieren. Das steht für sich oder gar nicht. Bild und Bildunterschrift gefunden im economist, der ja gemeinhin nicht für seinen überbordenden Humor bekannt ist. Um genau zu sein, hat mich mein Kumpel Phillip darauf aufmerksam gemacht. Der economist gehört nämlich nicht zu meiner Standart-Lektüre. Wer jetzt trotzdem Wert auf den Artikel legt, bitteschön.

+++++++Noch 35 Tage, bis ich wieder in Russland bin++++++

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Was ist eigentlich der sibirische Partygedanke?

Kehren wir zurück zur Musik, is ja kein Putin-Blog hier, das wollen wir gar nicht erst einreißen lassen.

Bei der Band Cosmonautix handelt es sich um berlinerische Russen, russische Berliner. Und die kommen auch nicht ohne Zaren, Kosaken, Kasatschok und Balalaika aus. Aber ist man in der Ferne nicht immer am meisten Bürger seines Landes… Die vier jungen Herren lassen ihre russische Seele in Berlin in Form von Punk, Ska, Klezmer, Reggae und Rock klingen. Weiter »

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Revolution: nö!

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Revolution: Gibts nicht! Sagt Putin. Albert hat den Artikel nicht nur an seine Wand gehängt, er hat Putins Gesicht auch grün ausgemalt. Hatta Recht, wa: Revolution wirds nich geben! Kann ma nix machen. Weiß jetzt jeder bescheid.


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