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Langeweile gegen Sex

Eine Filmrezension zur Russischen Filmwoche in Berlin.

hipsters„Die Hipster” ist ein Musical-Märchen. Die Farben flimmern in den Augen, so intensiv sind sie, selbst das grau leuchtet sehr grau und es gibt auch eine Moral von der Geschicht’.  Wir sind alle verschieden. „Nicht besser, nicht schlechter - nur anders.” Wie Hauptdarsteller Mels in einer Szene sagt. Das ist in der Sowjetunion des Jahres 1955 und selbst im Russland des Jahres 2009 noch keine Selbstverständlichkeit, keine Binsenweisheit.

Wir Zuschauer müssen uns nicht lange überlegen, auf welcher Seite wir stehen, die Linie verläuft klar. Auf der einen Seite die bösen Komsomolzen, auf der anderen Seite die guten Hipster. Grau gegen neon-bunt. Ernst gegen Spaß. Langeweile gegen Sex. Die Guten in diesem Märchen heißen nicht Hänsel und Gretel, sondern haben sich die amerikanischen Namen Mel, Fred, Bob, Betsy und Polly gegeben. Ihre Lebensumgebung ist feindlich und runtergewirtschaftet. Weiter »

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“…Leute wie Hitler oder Saakaschwili.”

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